Chinesischer Gesundheitskalender: Februar

7minutesonline.com – von Kristina Jurosz – 12.02.2017

Chinesischer Gesundheitskalender

  1. FEBRUAR – Nieren

Februar ist die Zeit, die man meistens als noch tiefen Winter begreift. Nach dem astrologischen

Kalender fängt der Frühling am 20.3. an – Tage der Zeitgleiche, allerdings nach dem biologischen Kalender fängt die Frühlingszeit schon am 13.2. Die Winterzeit endete am 26.Januar und bis 12.2. verläuft die s.g. DOJO Zeit, was der Übergang vom Winter in den Frühling bedeutet, also die Zeit, in der wir uns auf die Wiedergeburt vorbereiten.

Nach der traditionellen chinesischen Medizin sind im Februar am meisten die Nieren gefährdet, es herrscht das Element Wasser und von den Emotionen ist es Angst. Nieren sind das Grundorgan, das die Lebenslänge bestimmt. Ab der Geburt nimmt diese Energie ab, dem einem langsamer, dem anderen schneller. Wenn sie der Körper verbraucht, stirbt der Organismus.

Jeden Moment, jeden Tag geben die Nieren diese Energie an die anderen Organe ab. Also ist die Frage berechtigt, in welchem Zustand wir die inneren Organe haben und wie viel Energie aus den Nieren sie verbrauchen. Die Folge ist das Altern des Organismus. Diese Energie kann man nicht erhöhen, man kann nur das Vermindern verlangsamen und diese Energie in der besten Qualität erhalten. Das könnte man ‚Lebenskunst‘ nennen.

Wie äußert sich die Nierenschwäche?

Zu den häufigsten Merkmalen gehört zahlreiches Urinieren, vor allem nachts, Druck und Schmerz im Kreuz und der Lendengegend, kalte Füße, Vitalitätsverlust, schlechter Schlaf, Verschlechterung des Gehörs – Taubheit und Ohrgeräusche – Libidoverlust, geschwollene Lieder und schlechte Haarqualität.

Auch Knieschmerzen, Fußschwellungen, auch beteiligen sich die Nieren an Gelenkproblemen. Wenn  sich dunkle Ringe unter den Augen zeigen, bedeutet es schlechte Absonderung der Harnsäure und ihrer übermäßigen Bildung. Wir können zu depressiven Gedanken neigen, sich unterschätzen und sich selbst und der Umgebung misstrauen.

Von der Seelenseite zeigt sich die Nierengesundheit an unseren Partnerbeziehungen, wie auch an der Beziehung zu sich selbst.

Wie soll man das Gleichgewicht erlangen?

Es ist nötig die Natur zu ehren und ihr zu gehorchen, auch die erholt sich in dieser Zeit immer noch. Fröhliche Abende mit Übermaß an Alkohol, mit ungenügend Schlaf, zu viel Kaffee, wenig Bewegung, besonders wenig Spaziergänge, Eile beim Essen, Stressumgebung – das alles nimmt uns die wichtige Nierenenergie.

Erlauben wir uns also Ruhe im Leben, Relaxen und so viel als möglich viel Wärme, besonders für die Hände und Füße. Aus der Sicht der Seele ist es nötig zu lernen alle Wesen um uns herum zu mögen. Begreifen, dass wir alle gleich sind und wie wichtig es ist Harmonie mit sich selbst und der Umgebung zu pflegen.

Welche Lebensmittel helfen die Nieren zu stärken?

Alle, die uns erwärmen. Besonders das Konsumieren von Hülsenfrüchten, Suppen – am Besten Brühen – Fleischgerichte, Kompotte und gekochtes Getreide. Wenig salzen, wenig süßen und keine kühlende Gerichte, kein Kaffeetrinken und Alkohol.

Zu dem besten Getreiden gehört: Buchweizen, Hafer oder Hirse. Hülsenfrüchte, die die Form von Nieren haben – alle Bohnen, Linsen und Sojabohnen. Fleisch vor allem wildes, aber auch Pute und Lamm. Von den Fischen ist am besten: Thunfisch, Seezunge, Aal und Kabeljau.

Gemüse entweder gedämpft, oder gesäuert. Unseren Organismus wärmen kann die Zwiebel, der Ingwer, Fenchel, Sellerie, Rosenkohl, Poree und Rote Beete. Wichtig ist Petersilie, die entwässert und beseitigt Schwellungen. Kurkuma, Curry und Chili sind wichtige Energielieferanten. Gesunde Fette liefern Nüsse und Samen. In die gekochten Gerichte geben wir Misopaste zu, benutzen gute Sojasoße und Umeessig.

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Credits
Photo by: Christiane Birr
https://www.flickr.com/photos/c-u-b/

 

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